Verfasst von: immerweiter | November 29, 2009

Vergeben, vergeben, vergeben

Vergebung ist der Schlüssel zum Glück
(aus Ein Kurs in Wundern)

Projektion ist, wenn uns irgendetwas aus dem Gleichgewicht bringt, von leichter Verstimmung bis Wut oder Zorn oder Schmerz. Wir projizieren unsere unbewußte Schuld nach außen oder auf uns selbst.
Deshalb: vergeben, vergeben, vergeben.

Verfasst von: immerweiter | November 23, 2009

Es will dir niemand etwas böses..

sagte meine Freundin zu mir, als ich letztes Mal in die Klink bin, für Cortison.

Klar, kann man denken, klar, will mir niemand etwas böses, ich bin ein netter Mensch, ich bin freundlich und höflich, es gibt nicht wirklich einen Grund, wieso mir jemand etwas böses wollen sollte…

Aber, sie sagt öfters Sachen zu mir, die noch lange nachklingen.

Dieser Satz auch.

Und mit der Zeit merkte ich dann, tief in mir drin ist jemand, der tatsächlich immer denkt, der die das andere will mir böses…

Aber, es ist Zeit, Zeit zu merken, das ist ein Irrtum vergangener Zeiten.
Weil, es will mir niemand etwas böses, die machen alle nur ihre Arbeit, oder tun, was sie tun wollen, oder machen was sie halt machen, weil sie es machen… aber nicht mit der Zielrichtung mir zu schaden.

Verfasst von: immerweiter | November 22, 2009

wenn es einmal blöd anfängt und dumm weitergeht…

wäre das ein grund, mal danach zu fragen, was eigentlich passiert ist, als es blöd anfing.

vielleicht ist es so, dass man morgens aus der garage fährt und schon der erste andere verkehrsteilnehmer einem ganz unrechtmäßig die vorfahrt nimmt und man sich ganz ZURECHT aufregt, und komischerweise trifft man dann im weiteren verlauf der autofahrt nur und ausschließlich idioten.
alle anderen waren auch unterwegs, aber man selbst hat nur die idioten getroffen.
also stetig angehobener adrenalinspiegel von zuhause bis ins büro…zurecht….nur sehr ungesund… dieses böse leben.

dass aber vielleicht die erste vorfahrtnehmerin einen ganz guten grund dafür hatte, so eilig unterwegs zu sein, ich meine, man weiß es nicht, vielleicht war beim frühstück einiges schiefgelaufen und wenn sie bei der arbeit wieder zu spät kommt, kassiert sie eine abmahnung? man weiß es nicht.
(thesen wäre „jeder gibt immer sein bestes und menschen machen fehler“ und dazu gibt es den schönen satz im alten gebet “ hab ich unrecht heut getan, sieh es lieber gott nicht an…“) könnte man es entschuldigen ? klar, wenn man WILL.

der Kurs in Wunder sagt, es gibt nur Liebe oder den Ruf nach Liebe.

er sagt auch: Willst du Recht haben oder in Frieden sein ?

Und ich habe mir dann gestern ganz unabsichtlich aber ordentlich die Schwingung versaut, indem ich tapfer über meine Vermieterin urteilte, meine Wohnungssituation ist einfach gerade mal zu bescheiden…und über mich urteilte..
Manno, aber es ist wie es ist, das passiert UNBEWUßt, alles, was ich spürte war, dass ich REAGIERTE.
und vergaß es dann.
und dann kam folgendes:

erst fehlte mein m-brot, auf das ich mich schon gefreut hatte, aber gut, ich fand noch was anderes zum essen.
dann hab ich mir meine lieblingsjogginghose, die ich gerade frisch gewaschen hatte, mit balsamico versaut.
dann war die Kulimiene meines Lieblingskulis, den ich gerade dringend brauche, plötzlich fatzenleer und keine neue Mine in reichweite erreichbar.
und dann, die wahrhafte krönung, ein umstand, den ich seit einigen wochen immer mal wieder antizipiere…. mein 1000g joghurt becher rutscht mir beim aus-dem-kühlschrank-nehmen aus der hand und platsch landet halbgeöffnet auf dem boden, entleert sich, immerhin nur teilweise, am gefrierschrank runter und auf dem boden.
und alles für mich rollifahrerin unputzbar..
well, danke für frau barbara.

und Gary Renard schreibt dazu folgende Passage:

„zur Täuschung durch das Ego gehört das vorübergehend gute Gefühl, wenn man über andere urteilt und Recht zu haben glaubt, weil es gelungen ist, ein wenig unbewußte Schuld auf andere zu projizieren. Einige Tage später jedoch holt einen die unbewusste Schuld – von der man ja eben nichts weiß – unversehens ein, und man hat einen Autounfall oder verletzt sich auf irgendeine von unzähligen subtileren Weisen. „

Ich finde, sowas sollte einem in der Grundschule beigebracht werden.

Was ? Wie man sowas verhindern kann ? Vergeben, Entschuldigen, auf seine eigenen Gedanken und Gefühle aufpassen, seine Schwingung in Ordnung bringen, wenn man sie sich selber versaut hat, weil, nochmal Kurs in Wunder „Du BIST tatsächlich verantwortlich für das, was du glaubst.“

Verfasst von: immerweiter | November 20, 2009

die Menschen sind das Wichtigste

ja, ist doch klar.

aber, weiß das unsere gesellschaft noch, unsere zeit, unsere politik, der vatikan ?

robert enke

liebe deinen nächsten, wie dich selbst.

mir hat die geschichte vom barmherzigen samariter immer trost geschenkt.
und dann, zu erfahren, zu erleben, dass tatsächlich die menschen hilfsbereit sind, wenn man nur sein bedürfnis artikuliert.(hilfe annehmen – blöder ausdruck, die übung ist: um hilfe zu bitten, es zu wagen, es sich zu trauen)
wir sind gefangen in unserem falschen denken über uns selbst und finden manchmal allein nicht mehr raus.
und wie groß, und wie echt ist das Geschenk, wenn sich jemand öffnet..

oder, wir sind allein, wo gesellschaft schöner wäre, liebende gesellschaft, gesellschaft, die annimmt.

Der Mensch liebt die Gesellschaft, und sollte es auch nur die von einem brennenden Rauchkerzchen sein. Georg Christoph Lichtenberg.

Und ich glaube, das Licht hat wahrhaft eine Präsenz, eine tröstende, eine liebende, eine annehmende.

Verfasst von: immerweiter | November 19, 2009

Sorge Dich nicht, lebe

ist der Titel eines sehr empfehlenswerten Buches von Dale Carnegie.

Klingt ganz leicht gesagt, hat aber unheimlich Tiefe.
Praktisch ein großes Wort gelassen ausgesprochen.

Der Kurs in Wunder sagt:
„Der einzige Aspekt der Zeit, der ewig ist, ist Jetzt.“

Und in Jesus sagt sinngemäß:
die Vögel des Himmels, sie säen und ernten nicht, euer himmlischer vater ernährt sie doch.
darum sollt ihr nicht sorgen.

und das morgen?
der morgige tag wird für das seine sorgen.
a chaque jour suffit sa peine.

Und die einzige Zeit, die es gibt, ist Jetzt.
Amen

Verfasst von: immerweiter | November 18, 2009

In dieses Buch werden Sie noch oft schauen

sagte die ältere BuchhändlerinDame damals, die mir vor rund 20 Jahren den dicken schönen Rilke Gedichtband verkauft hat. Ein Insel Taschenbuch, über 1000 Seiten Dünndruck. Ein Schatz, eine Investition in die Zukunft, und was für eine.

Du sagtest leben laut und sterben leise
und wiederholtest immer wieder: Sein.

Verfasst von: immerweiter | November 17, 2009

ein neuer tag

ein hellerer tag, ein schönerer tag, selbst im gewächshaus :-)

was licht verändert, wie licht die wahrnehmung verändert…oder ist es meine droge ? *zwinker*

prinzip:schlaf mal drüber, am morgen sieht alles ganz anders aus, oder, ein bißchen anders, jedenfalls NEU.

Verfasst von: immerweiter | November 16, 2009

was wäre wenn

dir, als nicht gehfähiger rollifahrer, der auf dem klo sitzt, die flexibel befestigte(!) klopapierrolle unters klo fällt, während du ein großes geschäft verrichtest ?

dachte ich mir, und siehe da, es kam tatsächlich so. einfach so.

ich kuckte etwas dumm dann, konnte aber gottseidank meine ruhe bewahren.
(wenn ich an mich früher denke, ich hätte mich sehr aufgeregt, aber nun, erkennend, jegliches gezeter ändert mal überhaupt rein gar nichts an dem status quo, bewahrte ich die ruhe und stellte überlegungen a la mcgyver an.)
die klobürste? erstmal abgelehnt, zu unhygienisch.
womit könnte ich sonst noch angeln?
ah ja, mein neuer rolli hat abnehmbare fußstützen. kurzerhand eine abmontiert und rumgefischt, leider erfolglos.
dann doch die klobürste..umpf.. die gottseidank wenigstens sauber und reinweiß aussah.
und – tata! erfolgreich!

und dann erstmal fünf umdrehungen klopapier abgewickelt und weggeschmissen, dann mich blitzblank sauber geputzt und wieder in den rolli geschwungen, ohne irgendetwas anzusauen.
ich kann es. ich krieg es hin. irgendwie, ich schaff es.
Chapeau!

Verfasst von: immerweiter | November 16, 2009

richtig genutzte weißkittelautorität

jetzt kann ich auch mal was positives über den professore sagen:

auf meinen sorgenvollen einwand: ja, das im kopf müßte wieder besser werden…
entgegnete er mit professorenautorität und erkennbar überzeugt von seiner aussage den wertvollen satz:
„das wird SICHER wieder besser.“

und auf meinen leicht verzweifelten einwurf: wissen sie, der weckt mich jeden morgen wieder…
ein, sich sehr schön anhörendes:
„und das ist auch gut so.“

das ist richtig genutzte weißkittelautorität!
Danke dafür!

heut kann ich es mal so sehen.
Ärzte sind die Handlanger Gottes. Sie geben ja auch, wie jeder, immer nur ihr Bestes.

Verfasst von: immerweiter | November 15, 2009

willkommen im leben, herr professor

dachte ich, als er mich fragte, wo ich denn einkaufen ginge ?
einkaufen ? ich ? ich komme doch nicht mal aus der wohnung raus, hochparterre mit treppen! wenn ich meine freundin nicht hätte, ich wäre ganz schön am a…
und er machte eine betretene miene.

hm, er hat bestimmt eine fleißige ehefrau, eine putzfrau, eine zugehfrau, bzw. war schon lange oder noch nie selbst einkaufen.
tja. a professor’s life.

dann mal eben: herzlich willkommen in meinem leben :-)

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